Städte und Gemeinden erstellen derzeit ihre kommunale Wärmeplanung. Das klingt nach Verwaltung und ist es auch – aber es ist die Planung, die darüber entscheidet, welche Heizung in Ihrem Haus in zehn Jahren sinnvoll ist.

Was in so einem Plan steht

Die Kommune teilt ihr Gebiet in Gebiete ein: Wo ist ein Wärmenetz wahrscheinlich, wo bleibt es bei einzelnen Heizungen im Haus, wo ist beides denkbar. Das Ergebnis ist keine Vorschrift für Ihr Grundstück, aber die beste verfügbare Auskunft darüber, worauf Sie sich einstellen sollten.

Warum das für Ihre Heizung zählt

Eine Heizung wird für zwanzig Jahre gekauft. Die Frage ist deshalb nicht nur, was heute günstig ist, sondern was in der Mitte dieses Zeitraums an Ihrem Standort verfügbar sein wird.

  • Gebiet mit geplantem Wärmenetz: Hier kann es sinnvoll sein, den Anschluss abzuwarten – oder eine Lösung zu wählen, die sich später umstellen lässt.
  • Gebiet ohne Netzperspektive: Das ist der Regelfall in Einfamilienhausgebieten. Hier bleibt die Wärmeerzeugung im Haus, und die Frage ist nur noch, womit.

Die Lage im Zwickauer Umland

Für die Ein- und Zweifamilienhäuser, die wir überwiegend betreuen – in Zwickau, im Landkreis und in Richtung Erzgebirge -, ist die Antwort in aller Regel dieselbe: Ein Wärmenetz wird dort nicht liegen. Die Bebauung ist zu locker, die Leitungslänge je Haushalt zu groß. Das ist keine schlechte Nachricht, es nimmt nur eine Option von der Liste.

Was Sie jetzt tun können

Warten Sie nicht auf den fertigen Plan, wenn Ihre Heizung ohnehin bald ersetzt werden muss. Prüfen Sie stattdessen, was Ihr Haus braucht – das ist die Zahl, die in jedem Szenario gleich bleibt.

Die Heizlast Ihres Gebäudes können Sie bei uns selbst überschlagen: zur Heizlastberechnung. Wenn Sie danach wissen wollen, was daraus für Ihre Heizung folgt, sprechen Sie uns an.